Angesichts der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Sotschi hat Dr. Jan-Marco Luczak am Freitag, 7. Februar 2014, an einer Protestkundgebung vor dem Brandenburger Tor teilgenommen und anschließend eine Schweigeminute vor der Russischen Botschaft eingelegt.

In seinem Grußwort vor dem Brandenburger Tor erklärte Luczak:

„In Russland werden Menschen, die anders denken, die anders leben und anders lieben, mit Strafe bedroht. Sie sind staatlicher Willkür und Repression ausgesetzt und werden systematisch diskriminiert. Nicht durch einzelne Menschen, nicht durch bestimmte Kräfte in der Gesellschaft, sondern durch den Staat.

Dieses Klima der Intoleranz und der Einschüchterung hat in einer modernen Gesellschaft keinen Platz.

Der russische Präsident Vladimir Putin wird heute Nachmittag die Olympischen Winterspiele in Sotschi eröffnen. Ich möchte ihn daran erinnern, was in der Olympischen Charta festgeschrieben ist: Jeder Mensch muss die Möglichkeit zur Ausübung von Sport ohne Diskriminierung jeglicher Art und im olympischen Geist haben. Dies erfordert gegenseitiges Verstehen im Geist von Freundschaft, Solidarität und Fairplay.

Mit diesem olympischen Geist sind staatlich organisierte Menschenrechtsverletzungen und die Diskriminierung von Schwulen und Lesben nicht vereinbar.

Die Olympischen Spiele in Sotschi sind die richtige Gelegenheit, sich für die Olympischen Ideale, sich für den olympischen Geist der Freiheit und gegen staatliche Diskriminierung auszusprechen.

Alle Organisationen, Diplomaten, Sportler und Regierungen sind dazu aufgerufen, vor Ort in Russland auf diese Missstände aufmerksam machen. Wir wollen Ihnen durch unsere Kundgebung vor dem Brandenburger Tor Mut machen und sie darin bestärken, das zu tun.“

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