Die Debatte um verschiedene staatliche Förderungen beim Wohnungsbau gewinnt an Dynamik. Dr. Jan-Marco Luczak unterstützt Vorschläge wie das Baukindergeld und eine steuerliche Förderung für den Wohnungsbau. Der Mietrechtsexperte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion geht jedoch noch einen Schritt weiter. Er fordert eine Entlastung bei der Grunderwerbsteuer durch einen familienfreundlichen Grundfreibetrag beim Ersterwerb von selbstgenutztem Wohneigentum:

„Wenn eine Familie ein Haus, eine Wohnung oder ein Grundstück erwerben möchte, sollte der Staat das unterstützen und den Kauf nicht durch eine hohe Grunderwerbsteuer erschweren. Denn häufig ist das Eigenkapital knapp. Für die Union ist klar: Wir wollen den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum fördern, denn das ist auch eine solide, private Altersvorsorge. Ich fordere einen Grundfreibetrag bei der Grunderwerbsteuer in Höhe von 100.000 Euro. Für jedes Kind im Haushalt sollte der Freibetrag um weitere 50.000 Euro erhöht werden. Durch die Aufstockungen pro Kind vermeiden wir Mitnahmeeffekte und entlasten gezielt Familien bei den Baunebenkosten.

Wir brauchen Augenmaß in der Wohnungspolitik: Die Kosten für Wohnen und Bauen dürfen nicht durch Steuern, staatliche Vorgaben für Klimaschutz oder überzogene Baustandards immer weiter steigen.

Im Kampf für bezahlbaren Wohnraum müssen Bund und Länder an einem Strang ziehen. Der Bund hat die Mittel für sozialen Wohnungsbau mehr als verdoppelt, zugleich dämpfen wir mit der Mietpreisbremse den Anstieg der Mieten. Die Länder – bis auf Bayern und Sachsen – haben jedoch den Erwerb von Wohneigentum durch Erhöhungen bei der Grunderwerbsteuer immer weiter verteuert. Damit muss Schluss sein.“


Medienberichte:

Welt am Sonntag: "Politiker fordern Befreiung von Grunderwerbsteuer" (20.11.2016)

Der Tagesspiegel: "Eigentum für jedermann?" (21.11.2016)

Immobilienzeitung: "CDU will 100.000 Euro Steuerfreibetrag für Familien" (22.11.2016)

Süddeutsche Zeitung: "Eigene vier Wände für jedermann" (24.11.2016)

Die Welt: "Politik will Eigenheimkäufer unterstützen" (01.12.2016)

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