Jan-Marco Luczak setzt sich für eine angemessene Entschädigung der Opfer von Terroranschlägen - wie auf dem Berliner Breitscheidplatz - ein. Bislang schließt das Opferentschädigungsgesetz Zahlungen aus, wenn eine solche Attacke mit einem Kraftfahrzeug ausgeführt wurde. In diesen Fällen greift lediglich die Verkehrsopferhilfe, deren Mittel jedoch auf 7,5 Millionen Euro pro Fall begrenzt sind - egal, wie viele Opfer es dabei gab.

Es sei nur ein Federstrich des Gesetzgebers notwendig, um diese Ausnahme für Anschläge mit einem Pkw oder Lkw zu streichen, sagt der CDU-Rechtspolitiker. „Hier wird nicht eine individuelle Person angegriffen, sondern unsere freie und offene Gesellschaft und unser Land. Ich finde es richtig, dass der Staat in diesen Fällen für die Entschädigung eintritt“, so Luczak gegenüber dem ARD-Hörfunk.

(Audio) ARD-Hörfunk: "Entschädigung von Terroropfern" (RBB info, MDR aktuell, 17.01.2017)

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