„Die Attentate von Paris haben uns tief erschüttert“, zeigte sich Jan-Marco Luczak nach den Anschlägen in Frankreich betroffen. „Terroristen haben unschuldige Menschen ermordet. Menschen, die in der Redaktion von Charlie Hebdo ihren freien Geist ausübten. Menschen, die als Polizisten für die Sicherheit unseres Gemeinwesens sorgten. Menschen starben, einfach nur, weil sie Juden waren. Dieses barbarische Verbrechen lässt uns alle fassungslos zurück. In dieser schweren Zeit stehen wir fest an der Seite unserer französischen Freunde“, betonte Luczak.

Ihn habe sehr beeindruckt, dass dreieinhalb Millionen Menschen in Frankreich auf die Straße gegangen seien, um ihr Mitgefühl mit den Opfern auszudrücken. Sie hätten deutlich gemacht, dass sie sich unsere offene und freiheitliche Gesellschaft nicht durch brutale Terrorakte nehmen lassen. Dass Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit stärkere Werte seien als Intoleranz und Hass. „In den Gesichtern der Teilnehmer konnte man sehen, welche Wunden der Anschlag gerissen hat, aber auch, welche Entschlossenheit: Wir lassen uns nicht von der Angst beherrschen“, so Luczak.

„Im Bundestag beraten wir gerade, wie wir unsere offene und freie Gesellschaft besser schützen können. Wir wollen etwa verhindern, dass Dschihadisten ausreisen, sich in Terrorcamps ausbilden lassen und dann Gewalt in unser Land tragen. Auch die Finanzierung von Terrorismus muss unterbunden Werden“, erläuterte der Berliner Abgeordnete. Zudem wolle die Union terroristische Strukturen besser aufdecken können und dazu die Speicherung von Verbindungsdaten – unter den strengen Vorgaben des Bundesverfassungsgerichtes – wieder erlauben. „Wir werden unsere Freiheit und unsere Sicherheit entschlossen verteidigen“, betonte Luczak.

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