Auch in diesem Jahr habe ich aus zahlreichen Bewerbungen von Schülerinnen und Schülern eine „Juniorbotschafterin“ ausgewählt, die als Stipendiatin des Parlamentarischen Partnerschaftsprogramms (PPP) ein Jahr in den USA verbringen wird. Getragen wird das Programm vom Deutschen Bundestag und dem US-Kongress.

Für die Teilnehmer ist das eine einmalige Chance. Die Gelegenheit, den eigenen Horizont zu erweitern, ist unbezahlbar. Ich selber habe in meiner Schulzeit fast ein Jahr als Austauschschüler in Großbritannien verbracht und weiß, wie wertvoll so ein Auslandsaufenthalt ist. Deshalb freut es mich sehr, dass ich als Pate des Programms schon vielen Schülerinnen und Schülern eine ähnliche Erfahrung ermöglichen konnte.

In diesem Jahr wird die 15-jährige Schülerin Vera Lützkendorf in die USA reisen. „Ich freue mich unheimlich darauf, zum ersten Mal amerikanischen Boden zu betreten“, sagte mir Vera, die ich wenige Tage vor ihrem Abflug zu einem Gespräch in mein Büro eingeladen hatte. Veras neue Heimat auf Zeit wird die Kleinstadt Waynesboro im Staat Pennsylvania sein.

Auf ihre vier Gastgeschwister freut sie sich besonders. Sie selbst hat drei Schwestern und ist an eine große Familie gewöhnt. Ihre Gastfamilie in den USA bekommt aber nicht nur Zuwachs aus Deutschland. Auch ein Mädchen aus Japan wird zur gleichen Zeit in der Familie leben.

Von einigen Klischees über Amerikaner hat sich Vera aber schon verabschieden müssen. Ihre Gastfamilie sei eher untypisch. „Die essen kein Fast Food, sondern kochen töpfisch mit frischen Zutaten aus der Region“, hat Vera in Erfahrung gebracht. Aber dass dort schon um 17:00 Uhr zu Abend gegessen wird, wundert die junge Schönebergerin dann doch. „Das ist schon etwas gewöhnungsbedürftig“.

Gute Reise, Vera!

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