Wir arbeiten für Deutschlands Zukunft

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Mit 96,7 Prozent der Stimmen haben die Delegierten des CDU-Bundesparteitags ihre Vorsitzende Angela Merkel wiedergewählt. Deutschland, sagte sie, müsse sich „in diesen spannenden Zeiten“ mit einer mutigen Politik für die Zukunft aufstellen.

Die 1001 Delegierten, zu denen auch Dr. Jan-Marco Luczak gehörte, sowie etwa ebenso viele Gäste und Journalisten erlebten eine kämpferische Bundesvorsitzende. Angela Merkel betonte, dass die CDU seit neun Jahren in der Bundesregierung das Land erfolgreich regiert: Die deutsche Wirtschaft sei stabil, die Arbeitslosigkeit liege klar unter 3 Millionen. Nirgendwo in Europa hätten Jugendliche bessere Chancen. Auch immer mehr Ältere profitierten von der guten Lage am Arbeitsmarkt. Die Betriebe in Deutschland meldeten über eine halbe Million freier Stellen und: „Die Einkommen steigen zum sechsten Mal in Folge stärker als die Preise.“

Zum ersten Bundeshaushalt ohne neue Schulden seit 1969 sagte Merkel: „Das ist eine historische Leistung.“ In Bezug auf das Parteitagsmotto „Wir arbeiten für Deutschlands Zukunft.“ zitierte sie Victor Hugo: „Die Zukunft hatte viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die Chance.“ Sie rief den Delegierten zu: „Lassen Sie uns die Chancen ergreifen! Wir wollen die Mutigen sein.“ Besonders geißelte die CDU-Bundesvorsitzende und Bundeskanzlerin die Rolle der SPD bei der Wahl des ersten Ministerpräsidenten der viermal umbenannten SED in Thüringen. Im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit Deutschlands sagte sie: „Sich als stolze Volkspartei in die Juniorrolle unter Führung der Linkspartei
zu begeben – wie viel kleiner will sich die SPD eigentlich noch machen, frage ich mich.“
Kritische Worte richtete Angela Merkel auch an den russischen Präsidenten Putin: „Wir müssen in Europa erleben, dass Grenzen missachtet, die Krim annektiert und die territoriale Integrität von Staaten in Frage gestellt wird.“ In diesem Zusammenhang sprach die Bundesvorsitzende einen der Ehrengäste direkt an, der zuvor mit viel Beifall begrüßt worden war: Witali Klitschko, ukrainischer Oppositionsheld und Kiewer Bürgermeister. Merkel sagte: „Wir unterstützen Sie und helfen, wo immer wir können.“

Die 28 Delegierten der Berliner Christdemokraten reihten sich mit viel Applaus in den 10 Minuten langen Beifall nach der Rede Angela Merkels ein. Anschließend wurde die Bundesvorsitzende mit einem herausragenden Ergebnis, dem zweitbesten ihrer Zeit als Vorsitzende, wieder gewählt. Für die CDU der Hauptstadt brachten die Wahlen zum Bundesvorstand zum ersten Mal zwei gewählte Mitglieder. Die Berliner Gesundheitsstaatssekretärin Emine Demirbüken-Wegner wurde wieder ins Präsidium des Bundesvorstandes gewählt. Darüber hinaus gehört zum ersten Mal dem höchsten Gremium der CDU Deutschlands, dem Bundesvorstand, Elke Hannack an. Sie ist zugleich stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes und Mitglied des Landesvorstandes der CDU Berlin.

Jan-Marco Luczak fasste die Ergebnisse der Antragsberatungen folgendermaßen zusammen: "Es wurde nicht nur der Abbau der kalten Progression beschlossen, auch Millionen von Mietern sollen staatliche Unterstützung bei der Einbruchssicherung ihrer Wohnungen bekommen. Ein weiterer, für eine Touristenmetropole wie Berlin wichtiger Beschluss ist die angestrebte Änderung des Bundesimmissionsschutzgesetzes, welches auch die Lärmpegel für Sportplätze oder Gaststätten regelt."

Alle Informationen rund um den 27. Parteitag der CDU Deutschlands finden Sie hier: http://www.koeln2014.cdu.de/

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