Liebe Bürgerinnen und Bürger in Tempelhof-Schöneberg,

die Bundestagswahl ist vorbei, die Sondierungen zwischen SPD, FDP und Grünen haben bereits begonnen. In Tempelhof-Schöneberg war mein erklärtes Ziel, den Wahlkreis ein viertes Mal direkt zu holen. Das ist nicht gelungen. Kevin Kühnert hat das Direktmandat errungen. Dazu gratuliere ich und hoffe, dass er bei der Ausübung dieses Amtes eine glückliche Hand haben wird.

Ich darf dem Deutschen Bundestag dennoch wieder angehören und für die Menschen in Tempelhof-Schöneberg weiter arbeiten. Diese verantwortungsvolle Aufgabe nehme ich mit großer Demut entgegen. Ich danke allen Wählerinnen und Wählern, die mir erneut ihr Vertrauen geschenkt und mich gewählt haben. Ihr Vertrauen ist und bleibt mein Auftrag. Selbstverständlich bleibe ich weiter im Wahlkreis engagiert und setze mich für Ihre Anliegen ein. Und, um ein Wortspiel aus der Fußballwelt aufzunehmen: Nach der Wahl ist vor der Wahl - und das Rückspiel ist in vier Jahren!

Das Wahlergebnis ist für mich und meine Partei sehr ernüchternd. Es muss jetzt gründlich und, das sage ich ausdrücklich, auch schonungslos aufgearbeitet werden. Wir alle wissen, dass es ein einfaches „weiter so“ nicht geben kann, nicht geben darf. Nach einem so hohen Verlust und dem historisch schlechtesten Ergebnis braucht es einen personellen, aber auch inhaltlichen Neuanfang. Dafür werden in diesen Tagen die Weichen gestellt. Denn, und davon bin ich zutiefst überzeugt, auch in Zukunft braucht unser Land eine starke bürgerliche Kraft, die sich für die soziale Marktwirtschaft, den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und für unsere Freiheit einsetzt. Dafür will ich mit meiner Partei auch in den kommenden vier Jahren arbeiten.

Herzliche Grüße

Dr. Jan-Marco Luczak

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· 20.10.2021

Aus der @faznet #Allensbach-Umfrage: je zerstrittener eine Partei auftritt desto geringer sind ihre Wahlchancen. Ein bekannter und ungemein wichtiger Orientierungssatz: für die Analyse des Wahlergebnisses und noch mehr für unsere zukünftige Aufstellung! @CDU @CSU @cducsubt https://t.co/lHRjuamOhQ

· 18.10.2021

Die massiven Unregelmäßigkeiten bei den Wahlen in Berlin haben das Vertrauen in die Verwaltung und die demokratischen Prozesse erschüttert. Die Integrität des Wahlaktes hat Schaden genommen. Der Einspruch zum Berliner Verfassungsgerichtshof ist daher richtig. Ob es tatsächlich zu Neuwahlen in Berlin oder einzelnen Wahlkreisen kommt, hängt davon ab, ob die Fehler Mandatsrelevanz hatten. Ganz unabhängig davon können wir nach einem solchen Desaster nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, sondern brauchen eine gründliche auch juristische Aufarbeitung.

Durch die inakzeptablen Zustände wurde die Freiheit der Wahl tangiert. Diese beinhaltet auch, dass ohne tatsächliche Hindernisse wie stundenlanges Warten oder falsch ausgegebene Stimmzettel gewählt werden kann. Dass in nicht wenigen Wahllokalen auch noch nach 18 Uhr gewählt wurde, nachdem bereits die ersten Prognosen vermeintliche Sieger und Verlierer ausgewiesen hatten, ist ein eklatanter Verstoß dagegen, dass Wahlen grundsätzlich unbeeinflusst stattfinden müssen.

Dass es überhaupt soweit gekommen ist, ist ein professionelles Versagen Berlins. Angesichts der Kumulation von Wahlen im Bund, in Berlin, den Bezirken und den zeitgleich stattfindenden Volksentscheid Enteignung war klar, dass es deutlich mehr Ressourcen für eine ordnungsgemäße Durchführung der Wahl brauchte. Hier Vorkehrungen zu treffen, wurde verabsäumt. Das ist dilettantisch und peinlich.

Tagesspiegelrbb24AbendschauBerliner MorgenpostCDU BerlinCDU Tempelhof-SchönebergKai WegnerStefan EversBildRBB

In zahlreichen Berliner Wahlkreisen gab es bei den Wahlen zu Bundestag und Abgeordnetenhaus gravierende Pannen. Jan-Marco Luczak, CDU-Bundestagsabgeordneter aus Tempelhof-Schöneberg, sieht die Ursache für die Probleme in "zersplitterten Verantwortlichkeiten" der Behörden und fordert strukturelle ...

@jm_luczak · 16.10.2021

#Herbstfreuden

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