„Uns als Union war und ist es wichtig, dass der Beruf des Syndikusanwalts dauerhaft attraktiv bleibt. Darauf haben wir beim Gesetz zum Status der Syndikusanwälte geachtet“, erklärte Dr. Jan-Marco Luczak beim diesjährigen Kongress der Unternehmensjuristen in Berlin. Deshalb habe er gerade bei der Frage der Berufshaftpflichtversicherung lange und am Ende erfolgreich mit dem Bundesjustizministerium verhandelt, so Luczak. Er diskutierte auf dem Kongress unter anderem mit Ekkehart Schäfer, Präsident der Bundesrechtsanwaltskammer, sowie Ulrich Schellenberg, Präsident des Deutschen Anwaltsvereins.

„Wir haben ein Gesetz vorgelegt, das nicht nur für die Syndikusanwälte gut ist, sondern für die gesamte Anwaltschaft und die Unternehmen in unserem Land", resümiert Luczak. Das Gesetz gewährleiste den wichtigen personellen Austausch und den Austausch von Expertise zwischen Kanzleien und Unternehmen. Luczak hat das Gesetz als zuständiger Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion maßgeblich mitgestaltet.

Angestellte Rechtsanwälte in Unternehmen und Verbänden können demnach wieder in ihre berufsständischen Versorgungswerke einzahlen statt in die gesetzliche Rentenversicherung. Darin wird zugleich klargestellt, dass für Syndikusanwälte die Grundsätze der Arbeitnehmerhaftung gelten – wie dies für angestellte Anwälte in Kanzleien auch der Fall ist.

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