Die „Kiezoase“ ist einer von insgesamt 500 staatlich geförderten Treffpunkten, der Jung und Alt sowie Deutschen und Menschen nicht-deutscher Herkunft gleichermaßen offen steht. Im Bezirk ist es die einzige Einrichtung, die für ihr innovatives Konzept mit der Aufnahme in das „Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser“ ausgezeichnet worden ist. Sicher ist die Idee des Mehrgenerationenhauses nicht neu. Ältere Mitbürger kennen das Zusammenleben von vier Generationen unter einem Dach noch aus eigenem Erleben. Allerdings nimmt diese Wohnform heutzutage, vor allem in Großstädten wie Berlin, immer mehr ab. Die Vorteile des Lebens im sozialen Verbund liegen nach Meinung der Ministerin auf der Hand: das Erleben von Vorbildern, das Bauen von Brücken und ein gegenseitiges Mutmachen zeigen jungen Menschen Lebenswege auf und wirken der Vereinsamung Älterer entgegen. Von diesen Erfahrungen will Frau von der Leyen lernen. Zu diesem Zweck ging sie durch das Haus im Schöneberger Norden – einem von vier Standorten der „Kiezoase“ – und informierte sich bei verschiedenen Kursen. In der Künstlerwerkstatt griff sie zum Pinsel. Und beim „Frauenfrühstück“ erkundigte sie sich bei arabischen Müttern nach Schulproblemen und solchen im persönlichen Wohnumfeld. Ob sie ihr etwas mit auf den Weg geben wollten, fragte Frau von der Leyen die arabischen Mütter zum Abschluss. Diese antworteten ihr mit einem arabischen Sprichwort: „Bildung ist unser Licht“.

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