Luczak setzt sich als direkt gewählter Abgeordneter von Tempelhof-Schöneberg seit Jahren für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben ein. Im Bundestag hat er erfolgreich für die „Ehe für alle“ gekämpft.

Zur Wahl erklärt Luczak: „Ich freue mich sehr, dass ich als Mitglied des Kuratoriums auch weiterhin direkt daran mitwirken kann, unsere Gesellschaft toleranter und offener zu gestalten. Die Zahl der Anfeindungen und Gewalt gegenüber Homosexuellen steigt leider an. Allein in Berlin zählte die Polizei mehr als 100 Straftaten in den ersten neun Monaten dieses Jahres. Davon wurden viele Straftaten in Schöneberg begangen. Das zeigt, dass das Thema ernst genommen werden muss. Wir müssen vor allem etwas gegen die bestehenden Vorurteile tun. Gewalt beginnt im Kopf. Deswegen brauchen wir eine Bildungs- und Aufklärungsarbeit, die gezielt Vorurteile abbaut. Ich wünsche mir eine offene und tolerante Gesellschaft, in der Menschen ohne Vorurteile und ohne Diskriminierungen miteinander umgehen.“ Die Arbeit der Magnus Hirschfeld Stiftung leiste insofern einen wichtigen Beitrag gegen Intoleranz und Homophobie.

Hintergrund:

Die 2011 gegründete Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, benannt nach dem Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld, fördert und initiiert Bildungs- und Forschungsprojekte, die der gesellschaftlichen Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, trans- und intergeschlechtlichen sowie queeren Menschen (LSBTTIQ) in Deutschland entgegenwirken. Das Kuratorium besteht aus insgesamt 23 Mitgliedern, die die Geschäftsführung des Vorstandes unterstützen und überwachen.

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