Am 29. Januar 2016 hat es einen Farbanschlag auf das Wohnhaus gegeben, in dem der Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak (CDU) zur Miete wohnt. Luczak entdeckte die noch frische, schwarze Flüssigkeit am Freitagmorgen, die großflächig über den Eingangsbereich und die Fassade des Mehrfamilienhauses in Lichtenrade verteilt war. Polizei und Landeskriminalamt sind informiert. Bei der Flüssigkeit handelte es sich offenbar um Kaltbitumen.

„Ich führe gern kontroverse politische Debatten, aber bei Gewalt oder Sachbeschädigung ist eine Grenze überschritten", sagt Luczak. "Als direkt gewählter Abgeordneter bin ich gewohnt, neben Zuspruch auch mit harter Kritik umzugehen - das gehört in einer Demokratie dazu.Aber ich habe das Gefühl, dass die politische Streitkultur leider zunehmend verroht - das zeigen auch die vielen Hasskommentare in sozialen Netzwerken. Schon das ist nicht akzeptabel, mit Angriffen auf das private Eigentum oder gar die Gesundheit ist aber eine rote Linie überschritten. Ich lasse mich nicht einschüchtern, deshalb nehme ich das nicht stillschweigend hin. Denn von dem Vorfall sind auch unbescholtene Bürger betroffen, die wie ich als Mieter in dem Mehrfamilienhaus wohnen. Ich habe deshalb die Polizei eingeschaltet“, so Luczak.

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