„Ich freue mich sehr darüber, dass die Bundesministerin der Einladung gefolgt ist, um sich vor Ort ein Bild von der wichtigen Arbeit des Regenbogenfamilienzentrums zu machen. Hier in Schöneberg wird Pionierarbeit geleistet, und daher sollte der Bund die Finanzierung dieses Projekts auch für die Zukunft sichern. Ich hoffe, dass dafür am heutigen Tage die Weichen gestellt werden konnten. Auf jeden Fall werde ich weiterhin beim Bundesfamilienministerium für das Regenbogenfamilienzentrum werben“, so Luczak.


Im Rahmen des Austauschs zwischen den Politikern und den Regenbogeneltern wurde deutlich, vor welchen Herausforderungen gleichgeschlechtliche Eltern im Adoptionsverfahren stehen. „Beim Thema Adoption ist für mich klar, dass das Kindeswohl entscheidend sein muss und nicht die sexuelle Orientierung der Eltern“, so Luczak, der versprach, sich auch weiterhin in Partei und Fraktion für eine rechtliche Gleichstellung einzusetzen.

Im Regenbogenfamilienzentrum in der Cherusker Str. 22, 10829 Berlin, finden Regenbogenfamilien und solche, die es werden wollen, Beratung und Unterstützung beim Kinderwunsch, bei Alltagsproblemen, bei rechtlichen Fragen, bei Konflikten oder Diskriminierungserfahrungen. Unterschiedliche Gruppenangebote für werdende Eltern, Eltern mit ihren Kindern, Schwangere, Väter, Pflegeeltern, Krabbelkinder und weitere thematische Veranstaltungen gehören zu den Begegnungsangeboten. Außerdem können sich Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Interessierte informieren.

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