Im Interview mit der Wochenzeitung „Das Parlament“ hat Dr. Jan-Marco Luczak die Mietpreisbremse als „ausgewogenes Gesetz“ verteidigt. Die Mietpreisbremse sei ein Instrument, das in Ballungsräumen oder auch Universitätsstädten seine Berechtigung habe, weil es kurzfristig wirke, sagte Luczak in dem Gespräch.

„Ich fühle mich den Menschen in meinem Berliner Wahlkreis verpflichtet. Hier gibt es zu 85 Prozent Mieter. Die Mietpreisbremse war Bestandteil unseres Wahlprogramms. Entgegen dem ersten Entwurf aus dem Ministerium haben wir wirklich viel herausverhandelt – auch gerade mit Blick auf die Grundrechte der Eigentümer“, so Luczak. Er ist der Mietrechtsexperte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

In dem am Montag erschienenen Interview betonte er: „Damit die Mietpreisbremse nicht zu einer Investitionsbremse wird, haben wir wichtige Ausnahmen für Neubauten oder umfassende Modernisierungen durchgesetzt. Nur wenn jemand so umfassend modernisiert, dass es einem Neubau gleichkommt, greift der Ausnahmetatbestand. Es geht aber nicht allein um qualitativ hochwertigen Wohnraum, sondern auch um die Frage, Wohnungen altersgerecht umzubauen oder eine energetische Sanierung zu ermöglichen. Denn wir müssen uns auch im Wohnungsbau auf eine immer älter werdende Gesellschaft einstellen und wollen zudem den Klimaschutz vorantreiben. Hier wird aber nur investiert, wenn sich das auch wirtschaftlich trägt.“

Hier das vollständige Interview zum Nachlesen auf Seite 2: "Das Parlament" vom 09.03.2015

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