An einem herrlichen Sommerabend begrüßte der Ortsvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak gestern rund 30 Mitglieder der CDU Lichtenrade, um gemeinsam mit dem bezirkspolitischen Sprecher der CDU Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Stephan Schmidt MdA, über die Entwicklung der Berliner Außenbezirke zu diskutieren. Stephan Schmidt, seines Zeichens Abgeordneter für Tegel, stellte den Gästen den Leitantrag „Was Berlin zusammenhält. Ein Plädoyer für lebenswerte Stadtränder“ der CDU-Abgeordnetenhausfraktion vor.

Auf ihrer Klausurtagung im April hatte sich die Berliner CDU-Fraktion intensiv mit den Randbezirken Berlins beschäftigt und im Ergebnis ein umfangreiches Konzept für die Entwicklung der Stadtränder erarbeitet. Damit das bisher ungehobene Potenzial der Randbezirke voll ausgeschöpft werden kann, benötigt Berlin ein Verkehrskonzept, das die Außenbezirke und das Umland stärker an- und einbindet. So soll vor allem der öffentliche Nahverkehr attraktiver und sicherer gestaltet werden, um den Straßenverkehr auf den großen Einfallstraßen der Stadt zu entlasten. Doch auch eine Reform der bezirklichen Strukturen ist in dem Leitantrag vorgesehen, wodurch die Verwaltung effektiver und bürgernäher werden soll. Angesichts der wachsenden Stadt sind diese Veränderungen dringend nötig, denn 66 Prozent der Berliner leben am Stadtrand - mit steigender Tendenz.

In Lichtenrade stößt der Leitantrag auf offene Ohren, schließlich steht der Ortsteil angesichts der Umgestaltung der Bahnhofstraße, dem Bau der Dresdner Bahn und dem steigenden Verkehrsaufkommen im südlichen Berliner Umland vor enormen Herausforderungen. Die Gäste waren sehr erfreut über den konstruktiven Austausch mit dem Reinickendorfer Abgeordneten Schmidt, der viele der angesprochenen Sorgen und Probleme aus seinem eigenen Wahlkreis kennt. Dass die Berliner CDU sich verstärkt für die Außenbezirke einsetzt, wurde von den Anwesenden sehr gelobt. Jan-Marco Luczak resümierte die Diskussion folgendermaßen: „Es ist gut, dass sich die CDU, übrigens als einzige Partei, um die Menschen in den Stadtrandlagen kümmert. Diese werden von Rot-Rot-Grün sträflich vernachlässigt, denn die Politik des Senats konzentriert sich allein auf die innerstädtischen Bezirke. Die CDU ist die Stimme der Stadtränder.“

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