Heute hat das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) die endgültigen Flugrouten für den Berlin-Brandenburger Großflughafen BER in Schönefeld vorgestellt. Gegen die ursprünglich von der Deutschen Flugsicherung (DFS) vorgesehene, von den Aussagen im Planfeststellungsverfahren aber deutlich abweichende Routenführung hatte es heftige Proteste und intensive Diskussionen in der Fluglärmkommission gegeben. Im Juli 2011 wurde schließlich ein korrigierter Entwurf von der DFS vorgestellt, der viele Bedenken aufgriff und die Menschen im Berliner Südwesten und insbesondere Lichtenrade weitgehend von Fluglärm verschonte. Jetzt können die Betroffenen aufatmen: auch nach den endgültigen Flugrouten werden die gen Osten fliegenden Maschinen von der Nordbahn geradeaus starten. Lichtenrade bleibt von Fluglärm verschont!

Der Tempelhof-Schöneberger CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak, der selbst in Lichtenrade wohnt, freut sich mit den Bürgern seines Wahlkreises: „Für mich als Lichtenrader war immer klar: Die Menschen haben sich auf das verlassen, was bei den Flugrouten des Planfeststellungsverfahrens zugrunde gelegt wurde. Dieses Vertrauen durfte nicht enttäuscht werden! Umso mehr freut es mich, dass nun endlich Klarheit herrscht.“

Luczak hatte von Anfang an gemeinsam mit den Lichtenradern auf zahlreichen Montagsdemonstrationen gegen die Routenvorschläge der Deutschen Flugsicherung gekämpft und sich bei Bundeskanzlerin Merkel und Bundesverkehrsminister Ramsauer vehement für den Ortsteil eingesetzt. Mit Erfolg: Beide stellten sich öffentlich klar und unmissverständlich hinter die Forderung nach Vertrauensschutz.

Dieser Erfolg, so Luczak, sei nur möglich gewesen durch ein Zusammenwirken der Menschen in Lichtenrade, den verschiedenen Bürgerinitiativen und der Politik. Luczak weiter: „Es war wichtig und richtig, den Betroffenen in der Fluglärmkommission eine Stimme zu geben und sie so zu Beteiligten zu machen. Das sollte ein Vorbild auch für andere Bereiche sein.“

Abschließend versicherte Luczak, dass er sich dafür einsetzen werde, dass auch bei der Evaluation der Flugrouten in einem Jahr an der jetzt gefundenen Lösung festgehalten werde.

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