Anlässlich der von Bundesgesundheitsminister Spahn geplanten Einberufung einer Fachkommission, die Vorschläge zur Umsetzung eines Verbots sogenannter „Konversionstherapien“ erarbeiten soll, erklärt Dr. Jan-Marco Luczak, Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz und direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für Tempelhof-Schöneberg:

Homosexualität ist keine Krankheit! In einer freien und offenen Gesellschaft darf jeder leben und lieben wie er will. Deswegen sind solche Umerziehungstherapien Quacksalberei und müssen schnellstmöglich verboten werden.“ Das Ansinnen sogenannter Konversions-therapien sei nicht nur moralisch verwerflich, sondern auch für die betroffenen Personen medizinisch und psychisch gefährlich.

Rechtlich ist ein Verbot von Konversionstherapien kompliziert. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat deswegen eine Kommission einberufen, die Vorschläge erarbeiten soll. Die Kommission wird fachlich von der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld begleitet, in dessen Kuratorium Luczak sich für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben stark macht: „Ich freue mich, dass unsere Stiftung die Arbeit der Kommission begleiten wird. Wir haben dazu die fachliche Expertise und sind bestens in der Community vernetzt. Deswegen habe ich mich im Kuratorium dafür stark gemacht.“

Dr. Jan-Marco Luczak ist stellvertretender rechtspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, direkt gewählter Abgeordneter von Tempelhof-Schöneberg und setzt sich seit Jahren für die Gleichstellung und Rehabilitierung der Opfer von § 175 StGB ein - bei der Debatte um die Öffnung der Ehe war er einer der vehementesten Befürworter und hat viele in der Fraktion überzeugt, mit Ja zu stimmen. Er ist Mitglied im Kuratorium der Magnus-Hirschfeld-Stiftung, regelmäßig Gast beim CSD und unterstützt Projekte wie MANEO.

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