Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak hat anlässlich des Internationalen Frauentages 50 Frauen seines Wahlkreises Tempelhof-Schöneberg in den Bundestag sowie zu einer Tagesfahrt durch das politische Berlin eingeladen.

Luczak: „Der Weltfrauentag wird seit über 100 Jahren gefeiert, weil Frauen auch heute noch, auch in Deutschland, für Gleichberechtigung kämpfen müssen. Viele Frauen verdienen weniger bei gleicher Arbeit. Auch sind immer noch zu wenig Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten zu finden. Ich finde, das muss sich ändern!“

Die von ihm eingeladenen Frauen, darunter der Deutsche Staatsbürgerinnen-Verband und Mitglieder der Frauen Union Lichtenrade, seien, so Luczak, beispielhaft für zivilgesellschaftliches Engagement von Frauen. Diesen Einsatz wolle er mit der Einladung anerkennen und würdigen.

Die Gäste des Bundestagsabgeordneten hatten an ihrem Ehrentag ein interessantes Tagesprogramm, darunter eine Stadtrundfahrt durch das „politische Berlin“, eine Führung durch die neu eröffnete Ausstellung im Tränenpalast sowie ein Besuch einer Plenarsitzung im Deutschen Bundestag. Im persönlichen Gespräch mit ihrem Bundestagsabgeordneten diskutierten die Gäste aktuelle politische Fragen. Mit einer roten Rose für jede Teilnehmerin verabschiedete sich Luczak. Von der Geste überrascht und gerührt kürten ihn die Frauen sofort zu ihrem „Rosenkavalier“.

Elfriede Rönnbeck, die Berliner Vorsitzende des Deutschen Staatbürgerinnen-Verbands – der 1865 als Allgemeiner Deutscher Frauenverein gegründet wurde und damals die deutsche Frauenbewegung anführte – lobte besonders den Besuch im Plenarsaal. Zum aktuellen Anlass gegeben sprachen Bundestagabgeordnete aller Fraktionen zum Thema Gleichstellung der Frau weltweit. „Hochinteressante Reden waren das, passend zu dem, was unseren Verband bewegt“, so Rönnbeck. „Auch wir richten vermehr den Blick nach außen. Wo und wie können wir Frauen helfen, die einfach in Lebensumstände hineingeboren werden, unter denen sie keinerlei oder kaum Rechte haben?“ In Deutschland sei das Thema der Frauenquote derzeit aktueller denn je, so Rönnbeck.

Luczak wies daraufhin, dass aber nicht nur Frauen, sondern noch stärker als bisher auch Jungen und Männer in die Gleichstellungspolitik einbezogen werden müssen. „Nur wenn Männer ebenso die Chance haben, anders zu leben als frühere Generationen von Männern, ist der Weg frei für Gleichberechtigung in den Partnerschaften und damit auch für die beruflichen Chancen von Frauen“, so Luczak.

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