Der Bundestagsabgeordnete Jan-Marco Luczak war Gast bei der Eröffnung des ersten Regenbogenfamilienzentrum Deuschlands - natürlich in seinem Wahlkreis Schöneberg! Ein tolles Projekt: denn gleichgeschlechtliche Paare haben die gleichen Probleme und Nöte wie verschiedengeschlechtliche. Das zeigt: bunte Vielfalt wird mehr und mehr zur gesellschaftlichen Realität!

Mehr dazu in seiner Pressemitteilung:

Eröffnung des ersten Regenbogenfamilienzentrums Deutschlands in Schöneberg – bunte Vielfalt wird zur gesellschaftlichen Normalität

Der Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak (CDU) freut sich über die heutige Eröffnung des deutschlandweit ersten Regenbogenfamilienzentrums in seinem Wahlkreis in der Cheruskerstraße 22 in Schöneberg. In diesem werden homosexuelle Familien sowie bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen bei der Familienplanung und dem Familienalltag fachkundig beraten und Bildungsangebote gemacht. Anlässlich der Eröffnungsfeier sagte Luczak: „Familien mit gleichgeschlechtlichen Eltern haben die gleichen Probleme, Sorgen und Nöte wie verschiedengeschlechtliche. Auch sie benötigen Hilfe bei der Bewältigung ihres Alltags. Die bunte Vielfalt, die wir in Berlin und in Tempelhof Schöneberg haben, wird mit diesem Regenbogenfamilienzentrum ein Stück mehr zur gesellschaftlichen Normalität.“

Luczak, der Mitglied des Rechtsausschusses im Deutschen Bundestag ist, betont aber auch, dass auf dem Weg zur Gleichstellung noch weitere Schritte zu gehen sind: „Insbesondere im Steuerrecht müssen wir gleichheitswidrige Benachteiligungen von eingetragenen Lebenspartnerschaften endlich abbauen. Hier übernehmen zwei Menschen gegenseitige Verantwortung, stehen füreinander ein in guten wie in schlechten Zeiten. Ich finde, das sollte genau wie in einer Ehe gefördert werden. Da wo es gleiche Pflichten gibt, muss es auch gleiche Rechte geben – das ist ein grundlegendes Gebot der Gerechtigkeit und sollte daher eine Selbstverständlichkeit sein!“

Luczak ist einer der Wortführer der so genannten „Wilden 13“ in seiner Fraktion, die auf dem Bundesparteitag der CDU im letzten November für eine steuerliche Gleichstellung gekämpft haben. Er zeigt sich überzeugt, dass das Bundesverfassungsgericht in den kommenden Wochen ein entsprechendes Urteil fällen wird – Karlsruhe habe in seiner bisherigen Rechtsprechung nicht nur mit dem Zaunpfahl, sondern gleich mit dem ganzen Zaun gewunken: „Für mich ist klar, dass wir ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts unverzüglich umsetzen müssen. Das gebietet schon der Respekt vor dem höchsten deutschen Gericht und nicht zuletzt auch der vor unserer Verfassung.“

Zum Hintergrund: Luczak setzt sich seit Jahren für eine Gleichstellung von Schwulen und Lesben ein. Er ist regelmäßiger Gast beim Christopher Street Day, auf dem schwul-lesbischen Motzstraßenfest und unterstützt etwa das schwule Anti-Gewaltprojekt MANEO. Vom Bundestag wurde er in das Kuratorium der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld gewählt. Zweck der Stiftung ist vor allem, gesellschaftlicher Diskriminierung homosexueller Frauen und Männer in Deutschland entgegenzuwirken.

Das Regenbogen Familienzentrum wurde auf Initiative des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg errichtet. Finanziert wird es von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

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