Aus Anlass des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie am 17. Mai 2016 hat der Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak (CDU) zu gegenseitiger Toleranz auch unter Flüchtlingen aufgerufen. Es sei zudem Aufgabe des Staates, die Sicherheit homosexueller Flüchtlinge in den Unterkünften zu gewährleisten.

Weiter sagte Luczak: „Das Motto des diesjährigen Aktionstags ,Vielfalt ist grenzenlos‘ bringt angesichts der vielen Flüchtlinge unseren Anspruch als tolerante Gesellschaft auf den Punkt: In Deutschland darf niemand wegen seiner sexuellen Orientierung verfolgt, angegriffen oder auch nur beleidigt werden. Diese Werte gelten für alle, die hier leben – egal ob Einheimische oder Flüchtlinge. Wenn Leiter von Unterkünften laut Medienberichten fürchten, die Sicherheit ,besonders Schutzbedürftiger‘ nicht mehr gewährleisten zu können, ist das ein Alarmsignal.

Ich erwarte von Schutzsuchenden aus anderen Kulturkreisen, dass sie Toleranz gegenüber homo- und transsexuellen Menschen üben. Für Menschen, die oft auch wegen ihrer sexuellen Orientierung in ihren Heimatländern verfolgt wurden, wäre es traumatisch, wenn sie hier gleichen Anfeindungen ausgesetzt wären. Das dürfen wir nicht dulden. Wertvorstellungen, die mit unserem Grundgesetz und unserer offenen und toleranten Gesellschaft nicht in Einklang stehen, müssen wir klar entgegentreten. Wer in Deutschland Schutz sucht und hier leben will, darf niemanden wegen seiner sexuellen Orientierung diskriminieren."

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