Der Bundestag hat das Sexualstrafrecht verschärft. „Das ist ein guter Tag für den Schutz der sexuellen Selbstbestimmung von Frauen“, so Dr. Jan-Marco Luczak. Das Gesetz folge dem Prinzip „Nein heißt nein“. Künftig ist die „rote Linie“ immer dann überschritten, wenn jemand gegen den erkennbaren Willen des Opfers verstößt. Auch die sexuelle Belästigung steht nun unter Strafe. „Grapschen“ werde jetzt endlich als das bestraft, was es sei: ein massiver und traumatisierender Übergriff.

Der ursprüngliche Gesetzentwurf von Bundesjustizminister Heiko Maas war im parlamentarischen Verfahren noch erheblich überarbeitet worden. Luczak dankte den engagierten Frauen, insbesondere auch der Frauen-Union, für den beharrlichen Einsatz zum besseren Schutz vor Vergewaltigung.

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