Für die Fahrgäste ist er seit Jahren ein Ärgernis — der Taubendreck am S-Bahnhof Schöneberg. Jetzt soll damit endlich Schluss sein, versicherte die Deutsche Bahn AG dem Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordneten Dr. Jan-Marco Luczak (CDU) in einem Schreiben: Es soll noch in diesem Jahr ein Taubenhaus gebaut werden.

Luczak hatte sich zuvor wegen vieler Bürgerbeschwerden an die Deutsche Bahn AG gewandt und das Problem mit der Taubenpopulation moniert: „Taubendreck und Sturzflüge über die Köpfe der Reisenden sind eine sehr unangenehme Belästigung. Auch das allgemeine Erscheinungsbild des S-Bahnhofes Schöneberg wird negativ durch den allgegenwärtigen Taubenkot beeinträchtigt", so der Abgeordnete. Zwar anerkannte Luczak, dass die Bahn jährlich einen Betrag von rund 22.000 Euro für Maßnahmen zur Taubenvergrämung allein am S-Bahnhof Schöneberg investiere. Dies sei jedoch bislang ohne sichtbaren Erfolg geblieben. Ein Taubenhaus müsse her: „Ein Taubenhaus hat viele Vorteile gegenüber den bisherigen Maßnahmen. Es ist viel wirkungsvoller und stellt vor allem sicher, dass die Tiere sich nicht in Taubenhindernissen verheddern und qualvoll verenden", so Luczak.

Nun hat die Bahn endlich eingelenkt. Luczak freut sich daher sehr darüber, dass zwischen der Deutsche Bahn AG und dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg nun ein Einvernehmen getroffen werden konnte: „Zum Schutz der Tiere und für die Fahrgäste der Bahn ist das die beste Lösung!"

Die Bahn hat angekündigt, dass es im September bezirksübergreifende Gespräche darüber geben soll, wie man auch an anderen Stellen dem Taubenproblem Herr werden kann.

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