Für die holprigen Straßen im Lichtenrader Dichterviertel sind nach Angaben des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg Reparaturen des Kopfsteinpflasters noch im Sommer 2017 vorgesehen. Die Sanierungen sollen aus Mitteln des Straßeninstandsetzungsprogramms des Landes finanziert werden.

„Die Huckelpisten können endlich repariert werden. Das wäre eine wichtige Entlastung für die geplagten Anwohner in dem Wohngebiet“, sagt der Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak (CDU). Die Instandsetzung ist auch für Nebenstraßen südlich der Bahnhofstraße und im Bayrischen Viertel vorgesehen.

Jeder Teilnehmer der Befragung hat seinen Anteil am Erfolg!

„Das ist ein großer Erfolg für das bürgerschaftliche Engagement der Anwohner. Das Beispiel zeigt: Wenn Bürger mit Unterstützung der Politik Druck machen, dann können wir etwas erreichen. Jeder der knapp 500 Anwohner, die sich an meiner Bürgerbefragung beteiligt haben, hat zu diesem Erfolg beigetragen“, so Luczak. Der Abgeordnete hatte im Oktober 2016 eine große Umfrage im Dichterviertel durchgeführt. Dabei war der große Sanierungsbedarf deutlich geworden. Außerdem hatten sich die Anwohner mit 82 Prozent für eine Sanierung unter Erhalt des Kopfsteinpflasters ausgesprochen. „Ich freue mich, dass der klare Bürgerwille jetzt bei der Sanierung im Dichterviertel umgesetzt wird“, sagt Luczak.

"Ausbessern von ein paar Schlaglöchern reicht nicht"

Die Ergebnisse der Bürgerbefragung hatte der Abgeordnete im vergangenen Jahr persönlich an die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) übergeben und eine Sanierung der Straßen gefordert. Luczak will die konkrete Umsetzung jetzt genau beobachten. „Mit dem Ausbessern von ein paar Schlaglöchern ist es nicht getan“, sagt Luczak. Die Straßenschäden seien teils erheblich.

Hintergründe zur Bürgerbefragung: https://www.luczak-berlin.de/aktuelles/archiv/82-prozent-der-anwohner-fordern-strassensanierung-im-lichtenrader-dich/

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