Luczak setzt sich als direkt gewählter Abgeordneter von Tempelhof-Schöneberg seit Jahren für eine Gleichstellung von Schwulen und Lesben ein. Er ist regelmäßiger Gast beim Christopher Street Day, auf dem schwul-lesbischen Motzstraßenfest und unterstützt etwa das schwule Anti-Gewaltprojekt MANEO: „Ich freue mich sehr, dass ich als Mitglied des Kuratoriums der Magnus-Hirschfeld-Stiftung zukünftig noch viel direkter daran mitwirken kann, unsere Gesellschaft toleranter und offener zu gestalten. Gerade in Schöneberg gibt es leider immer noch Anfeindungen und Gewalt gegenüber Homosexuellen. Ich bin der Überzeugung, dass wir vor allem die zugrundeliegenden Vorurteile angehen müssen. Denn Gewalt beginnt im Kopf. Deswegen brauchen wir eine Bildungs- und Aufklärungspolitik, die gezielt Vorurteile abbaut.“ Luczak zeigte sich zuversichtlich, dass die Arbeit der Magnus-Hirschfeld-Stiftung insofern einen wichtigen Beitrag gegen Intoleranz und Homophobie leisten wird.

Luczak abschließend: „Mir ist wichtig, dass Menschen ohne Vorurteile und ohne Diskriminierungen miteinander umgehen. Ich wünsche mir, dass bunte und vielfältige Lebensentwürfe selbstverständlicher Teil unserer offenen und toleranten Gesellschaft werden.“

Hintergrund:

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld ist mit einem Stiftungsvermögen von 10 Mio. Euro ausgestattet. Zweck der Stiftung ist vor allem, gesellschaftlicher Diskriminierung homosexueller Frauen und Männer in Deutschland entgegenzuwirken. Das Kuratorium besteht aus insgesamt 23 Mitgliedern, die die Geschäftsführung des Vorstandes unterstützen und überwachen.

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