Der Bau der Dresdner Bahn zwischen Südkreuz und Berlin Blankenfelde ist in vollem Gange. Mit ihr soll der neue Berliner Flughafen BER angebunden und zukünftig in nur zwanzig Minuten erreichbar sein. Die Menschen in Lichtenrade hatten lange für einen Tunnel gekämpft - am Ende vergeblich, weil die politische Unterstützung des Senats fehlte. Der nun stattfindende oberirdische Bau führt zu viel Lärm und auch die meterhohen Schallschutzwände verschandeln das Stadtbild. Dr. Jan-Marco Luczak (CDU), direkt gewählter Bundestagsabgeordneter von Tempelhof-Schöneberg und selbst Lichtenrader, setzt sich daher für mehr Lärmschutz und eine nachhaltige Begrünung der Lärmschutzwände ein:

"Gemeinsam mit der Bürgerinitiative Dresdner Bahn habe ich in den vergangenen Jahren dafür gekämpft, die Belastungen für die Menschen in Lichtenrade durch den Ausbau der Dresdner Bahn so gering wie möglich zu halten. Nach wie vor ist es eine schmerzende Wunde, dass es wegen fehlender Unterstützung durch den Senat nicht gelungen ist, die Tunnellösung durchzusetzen.

Nun ist der oberirdische Bau im vollen Gange. Die ersten Lärmschutzwände sind errichtet. Mit der Verlegung der S-Bahn an die westliche Lärmschutzwand hat sich nun aber leider die Lärmbelastung noch verschärft - der Schall wird offenbar reflektiert und wirkt sich doppelt aus.

Das kann so nicht bleiben. Ich habe mich daher direkt an die Deutsche Bahn gewandt und diese aufgefordert, umgehend mit der Errichtung auch der östlichen Lärmschutzwand zu beginnen. Die Menschen in Lichtenrade sind schon genug durch Baulärm, Dreck und Verkehrsbeeinträchtigungen beschwert. Jetzt darf nicht doppelter Lärm der S-Bahn hinzukommen. Alle Anstrengungen müssen darauf gerichtet sein, die Belastungen durch die Dresdner Bahn auf ein Minimum zu reduzieren.

Gleichzeitig setze ich mich mit Nachdruck dafür ein, dass die Lärmschutzwände begrünt werden. Das wäre nicht nur eine nachhaltige optische Verschönerung des Stadtbildes, sondern hätte auch einen positiven ökologischen und klimatischen Effekt. Auch würde das den Schallschutz weiter verbessern. Also eine Win-win-Situation für alle - dass muss unbedingt kommen."

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