Heute jährt sich zum dritten Mal die historische Abstimmung im Bundestag zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland. In einer emotional geführten Debatte warb Dr. Jan-Marco Luczak für die CDU/CSU-Fraktion in seiner damaligen Rede eindringlich um die Zustimmung und ein klares „Ja“ zur Ehe. Anlässlich des bevorstehenden Jubiläums erklärt Dr. Luczak, rechts- und verbraucherpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion:

„Ich freue mich riesig über den großen Erfolg der Öffnung der Ehe, zu dem ich einen kleinen Beitrag leisten konnte. Seitdem haben weit über 70.000 Menschen ihre Liebe auch offiziell besiegelt und „Ja“ gesagt. Sie haben geheiratet und stehen in guten wie in schlechten Zeiten füreinander ein und übernehmen Verantwortung füreinander. Das ist ein Grund zum Feiern!

Die Ehe für alle ist ein klares Bekenntnis, dass homosexuelle Menschen ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft sind und ein Recht darauf haben, in unserem Land so zu leben und zu lieben wie sie wollen.

Leider sehen das nicht alle so. Das zeigt der starke Anstieg von Straf- und Gewalttaten mit homophoben Hintergrund im vergangenen Jahr. Dieser Entwicklung müssen wir uns in der Politik und als Gesellschaft mit ganzer Kraft entgegen stellen. Kein Mensch darf in unserem Land aufgrund seiner sexuellen Identität ausgegrenzt, verfolgt oder diskriminiert werden.

Das muss auch in unserer Verfassung klar zum Ausdruck kommen. Daher setze ich mich für die Aufnahme des Schutzes der sexuellen Identität in Art. 3 Absatz 3 Grundgesetz ein. Das Grundgesetz beinhaltet die für unsere Rechtsordnung prägenden Werte und Prinzipien und hat eine wichtige Leitbildfunktion. Eine solche Ergänzung des Gleichheitsartikels im Grundgesetz, wäre ein starkes Signal für eine offene und freiheitliche Gesellschaft und gegen Diskriminierung und Ausgrenzung.“

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