Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Für viele Verbraucher und Reisende des Reiseveranstalters Thomas Cook wurde diese Zeit mit der Insolvenz des Unternehmens im Jahr 2019 allerdings zu einem wahren Albtraum. Reisende saßen an ihren Urlaubsorten fest. Verbraucherinnen und Verbraucher, die bei Thomas Cook gebucht und eine Reise angezahlt oder schon ganz bezahlt hatten, blieben auf ihren Forderungen sitzen. Am Ende musste der Steuerzahler die Kosten tragen. Ein untragbarer Zustand, findet Jan-Marco Luczak, rechts- und verbraucherpolitischer Sprecher der Union. Er setzt sich daher seit langem für einen Reisesicherungsfonds ein, damit für Reisende und die Reisebranchen endlich Rechtssicherheit herrscht und der Urlaub wirklich unbeschwert genossen werden kann.

"Wir wollen, dass die Menschen nicht nur sicher, sondern auch ohne Risiko reisen können. Die Insolvenz von Thomas Cook hat uns gezeigt, dass wir hierbei zügig handeln müssen", erläutert Luczak. "Als Union haben wir auf eine rasche Lösung gedrängt und durchgesetzt, dass zukünftig ein Reisesicherungsfonds aufgesetzt wird. Damit schaffen wir Rechtssicherheit für Reisende und Reiseunternehmen und sorgen so schon vor Urlaubsbeginn für Entspannung", führt Luczak fort. "Mit dem Reisesicherungsfonds sorgen wir zudem dafür, dass auch der Steuerzahler zukünftig nicht mehr in die Bresche springen muss. Urlaubsreisen werden bald wieder vermehrt möglich sein –- und das dann sicher", so Luczak.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag


  • Zur Person


  • Newsletter


  • Kontakt