Fast genau ein Jahr ist es her, dass bei einem Angriff auf das Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten von Tempelhof-Schöneberg Dr. Jan-Marco Luczak (CDU) alle Scheiben eingeschlagen wurden. Nun ist es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag wieder zu einem Farbanschlag auf das Bürgerbüro gekommen. Luczak hat Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Zum Angriff erklärt Luczak:

„Dieser erneute Anschlag auf mein Bürgerbüro erschüttert mich zutiefst. Er ist klar politisch motiviert. Die Täter kommen aus dem linksextremen Spektrum, das sich mit Gewalt gegen die Räumung der Liebigstraße 34 zur Wehr setzt. Entsprechende Zeichen wurden an die Scheiben geschmiert.

Als direkt gewählter Abgeordneter bin ich gewohnt, neben viel Zuspruch auch mit harter Kritik umgehen zu müssen – das gehört in einer Demokratie dazu. Gewalt, Sachbeschädigungen oder Drohungen überschreiten aber rote Linien. Sie dürfen niemals Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. Diesen totalitären Tendenzen, wo versucht wird, politische Gegner durch Gewalt einzuschüchtern und mundtot zu machen, muss unser demokratischer Rechtsstaat mit aller Kraft entgegentreten. Leider vermisse ich sowohl vom Senat, aber auch von wichtigen gesellschaftlichen Akteuren wie dem Berliner Mieterverein eine klare Abgrenzung.

Ich lasse mich auch von diesem Angriff nicht einschüchtern oder mundtot machen. Für diejenigen, die versuchen, ihre Meinung mit Gewalt durchzusetzen und unseren Rechtsstaat zu untergraben, ist in unserer Gesellschaft kein Platz. Ich kämpfe weiter für meine politischen Ziele, für den sozialen Ausgleich zwischen Mietern und Vermietern, für das Eigentum und eine freiheitliche Gesellschaftsordnung. Extremisten dürfen in unserem Land niemals das Sagen bekommen."

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