Die Corona-Pandemie hat Wirtschaft und Verbraucher hart getroffen. In der Folge werden Insolvenzen bei Verbrauchern und kleinen Unternehmern zunehmen. Gerade denen, die auf Grund der Corona-Pandemie unverschuldet in eine finanzielle Schieflage geraten sind, will Jan-Marco Luczak helfen. Die Koalitionsfraktionen haben sich dafür auf ein Gesetz zur Verkürzung der Restschuldbefreiung bei Insolvenzen geeinigt, welches in dieser Woche im Bundestag verabschiedet wurde.

„Mit der Verkürzung der Restschuldbefreiung von sechs auf drei Jahre geben wir Verbrauchern und kleinen Unternehmen eine echte zweite Chance auf einen wirtschaftlichen Neuanfang. Das ist für viele, die unverschuldet aufgrund von Krankheit, Jobverlust oder Scheidung in wirtschaftliche Not geraten sind, ein wichtiges Licht am Ende des Tunnels“, erläutert Luczak die neuen gesetzlichen Regelungen. “Als Union wollen wir nicht, dass die Corona-Pandemie zu einer jahrelangen Schuldenfalle wird. Daher haben wir durchgesetzt, dass die verkürzte Restschuldbefreiung rückwirkend für sämtliche Anträge gilt, die seit dem 1. Oktober 2020 gestellt wurden“, so Luczak weiter. Um Missbrauch vorzubeugen, hat die Koalition in der sogenannten Wohlverhaltensphase dagegen strenge Maßstäbe gesetzt: „Wer etwa während seiner Privatinsolvenz neue Schulden macht, dem wird die Restschuldbefreiung versagt. Damit setzen wir auch ein klares Signal, dass Schuldenmachen kein Kavaliersdelikt ist“, erläutert der rechtspolitische Sprecher der Union und resümiert: „Mit dem Gesetz schaffen wir für die Betroffenen Rechtssicherheit und ermöglichen ihnen einen schnelleren Weg aus den Schulden.“ Das Gesetz dürfte damit vielen Betroffenen in dieser schwierigen Zeit ein Stück Zuversicht geben.

Hierzu berichtete unter anderem auch das Handelsblatt.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag


  • Zur Person


  • Newsletter


  • Kontakt