Raumlufttechnische Anlagen, RLT-Anlagen, leisten einen wichtigen Beitrag zur Pandemie-Bekämpfung. Der Bund hat daher die Förderrichtlinien für die Um- und Aufrüstung von stationären RLT-Anlagen angepasst und ausgeweitet, um insbesondere Kitas und Schulen, privaten Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen für Behinderte eine Öffnung zu ermöglichen. Jan-Marco Luczak, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter von Tempelhof-Schöneberg, hat daher alle Einrichtungen im Bezirk über die Fördermöglichkeiten informiert – den Regierenden Bürgermeister von Berlin Michael Müller hat er aufgefordert, das Bundesprogramm mit eigenen Landesmitteln zu unterstützen. Eine Antwort steht noch aus.

„Bei der Pandemiebekämpfung müssen wir auf allen Ebenen eng miteinander arbeiten, unsere Kräfte bündeln und jede Möglichkeit nutzen, um die Verbreitung des Virus einzudämmen“, sagt Luczak. „Raumlufttechnische Anlagen tragen erheblich dazu bei, das Ansteckungsrisiko in Räumen zu reduzieren. Sie sind daher ein wichtiger Baustein in der Gesamtstrategie der Pandemiebekämpfung“, so Luczak weiter. „Das neu aufgelegte Förderprogramm des Bundes ist daher wichtig und richtig. Ich rufe daher alle öffentlichen und privaten Einrichtungen dazu auf, die Möglichkeiten der Förderung zu prüfen und in Anspruch zu nehmen. Es können bis zu 80 Prozent der förderfähigen Ausgaben bezuschusst werden", erläutert Luczak.

Viele Einrichtungen wie Schulen oder Kitas verfügen – gerade in der aktuellen Situation – allerdings nicht über ausreichende finanzielle Eigenmittel, um die verbleibenden Kosten in Höhe von 20 Prozent zu tragen. Luczak setzt sich daher dafür ein, dass das Land Berlin die verbleibenden Anschaffungskosten übernimmt und ist bereits auf den Regierenden Bürgermeister von Berlin zugegangen. „Damit könnte den vielen Berliner Einrichtungen geholfen und eine wirkliche Perspektive gegeben werden, die die Finanzierung nicht aus eigener Kraft stemmen können“, so Luczak. Geantwortet hat der Regierende Bürgermeister Michael Müller bislang noch nicht.

Über das Thema berichtete auch die Berliner Woche.

Weitere Informationen zu dem Förderprogramm und den Förderantrag finden Sie hier.

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