In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben Unbekannte gezielt die Wahlplakate des Bundestagsabgeordneten von Tempelhof-Schöneberg, Dr. Jan-Marco Luczak (CDU), beschädigt und mit Hassparolen beschmiert. Für Luczak leider nicht der erste Vorfall dieser Art. Erst im April dieses Jahres hatten Randalierer die Scheiben des Bürgerbüros des Politikers eingeschlagen und die Hauswand mit Teerfarbe und Parolen wie „Kapitalistenschwein“ beschmiert. Zum erneuten Angriff erklärt Luczak:

„In einer konzertierten Aktiorn haben Randalierer flächendeckend im gesamten Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg meine Großflächenplakate beschädigt und mit Aufklebern versehen, die mich als Immobilienlobbyisten und Miethai diffamieren. Auch die Plakate unseres Kanzlerkandidaten Armin Laschet wurden beschmiert. Aus „Entschlossen für Deutschland“ wurde „Erschossen für Deutschland“ gemacht. Das finde ich nach der Ermordung des jungen Mannes in der Tankstelle bei Idar-Oberstein besonders perfide. Denn wir alle wissen, aus Worten werden leider allzu schnell Taten.

Jeder der mich kennt weiß, dass ich für starke soziale Leitplanken im Mietrecht eintrete, mich aber gegen populistische Scheinlösungen wende. Ich verurteile diese Taten auf das Schärfste. Drohungen, Hass und Gewalt dürfen niemals Erfolg haben. Ich lasse mich von diesem Anschlag nicht einschüchtern oder mundtot machen und hoffe, dass die Täter nicht nur bestraft werden, sondern auch am Sonntag die Quittung bekommen: wenn nämlich möglichst viele Leute mit allen Stimmen die CDU wählen.“

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