Am 25.8. diskutierten die Bundestagskandidatinnen und -kandidaten aus Tempelhof-Schöneberg mit den Schülerinnen und Schülern des Rückert-Gymnasiums und stellten ihre Positionen und Überzeugungen für die Bundestagswahl 2021 vor. Thematisch standen Klimaschutz, steigende Mieten und Corona im Vordergrund.

"Besonders wichtig war für mich, den Schülerinnen und Schülern zu erklären, dass wir Klimaschutz, Arbeitsplätze und soziale Sicherheit zusammen denken müssen. Das Erreichen der Klimaziele ist unverhandelbar, darauf müssen wir alle Anstrengungen unternehmen. Wir brauchen aber Sicherheit im Wandel, um so Akzeptanz für die notwendigen Veränderungen zu schaffen. Anreize, technischer Fortschritt und der CO2-Preis als marktwirtschaftliches Lenkungsinstrument sind der richtige Weg zur Klimaneutralität, nicht allein Verbote und Verzicht“, sagt Jan-Marco Luczak.

Zum Thema Wohnungspolitik bekräftigte Jan-Marco Luczak seine Positionen: " Steigende Mieten nehme ich sehr ernst. Niemand darf aus seiner Wohnung verdrängt werden, weil er sich seine Miete nicht mehr leisten kann. Deswegen brauchen wir starke soziale Leitplanken im Mietrecht. Im Kampf gegen steigende Mieten helfen dagegen weder der Mietendeckel noch Enteignung. Denn durch sie entsteht keine einzige neue Wohnung. Stattdessen müssen wir mehr, schneller und kostengünstiger bauen".

Zum Schluss ging es noch um die aktuelle Diskussion über die Corona-Tests, die ab 11. Oktober 2021 kostenpflichtig werden. "Impfen ist der Weg aus der Pandemie, der Weg zur Normalität und zurück in die Freiheit. Dennoch wird es keine Impfpflicht geben. Jeder kann sich frei entscheiden. Allerdings muss jeder auch die Konsequenz aus seiner selbstbestimmten Entscheidung tragen und nicht erwarten, dass er etwa weiter kostenlose Tests auf Kosten der Allgemeinheit in Anspruch nehmen kann. Ich ermutigte alle, sich impfen zu lassen. Für sich und für die gesamte Gesellschaft", so Jan-Marco Luczak.


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