Wohnen in den eigenen vier Wänden ist der Lebenstraum vieler Menschen und junger Familien. Das zeigt nicht zuletzt der Erfolg des Baukindergeldes. In dieser Woche ist dieser Traum ein Stück mehr Wirklichkeit geworden. Zukünftig gilt für Käufer und Verkäufer bei der Maklerprovision: halbe-halbe. Die Courtage muss zwischen Verkäufer und Käufer geteilt werden. Gerade in Berlin, wo Käufer bislang die Provision alleine zahlen mussten, bedeutet das eine enorme Entlastung bei den Kaufnebenkosten. Die Union fordert darüber hinaus auch eine Absenkung der Grunderwerbsteuer und familienfreundliche Freibeträge, um noch mehr Menschen den Traum vom Eigenheim zu ermöglichen.

Viele Menschen und junge Familien träumen davon, in den eigenen vier Wänden zu leben. Leider bleibt es für viele ein Traum, Deutschland ist bei der Wohneigentumsquote Schlusslicht in Europa. Eine hohe Hürde beim Immobilienerwerb sind vor allem die Kaufnebenkosten, die keine Bank finanziert, sondern durch Eigenkapital abgedeckt werden müssen. Daran fehlt es aber gerade jungen Familien. Allein die Maklerprovision schlägt oftmals mit vielen tausend Euro zu Buche. In großen Städten und Ballungsgebieten musste sie bisher in der Regel von dem Käufer alleine getragen werden.

Das hat der Bundestag nun geändert. Mit dem an diesem Donnerstag verabschiedeten Gesetz heißt es bei der Maklerprovision zukünftig ‚halbe-halbe‘, Verkäufer und Käufer müssen sich die Courtage teilen. Jan-Marco Luczak, der das Gesetzesvorhaben für die Union vorangetrieben hat, freut sich über den Erfolg: „Die Teilung der Maklerprovision bedeutet eine massive finanzielle Entlastung und wird insbesondere jungen Familien den Weg in die eigenen vier Wände ebnen“, so Luczak. Der Union war es dabei wichtig, dass durch die Teilung der Provision weiterhin sichergestellt ist, dass der Makler auch dem Verkäufer verpflichtet bleibt. Denn, so Luczak „für viele Menschen ist der Kauf einer eigenen Immobilie die größte Investition im Leben, dabei müssen sie sich auf eine professionelle Beratung verlassen können“.

Für die Käufer werden die Kaufnebenkosten gesenkt, damit kommen sie ihrem Traum vom Wohneigentum ein großes Stück näher. Für Luczak ist das aber noch nicht genug, er fordert weitere finanzielle Erleichterungen. „Auch der zweite Kostentreiber für die Kaufnebenkosten, die Grunderwerbssteuer, muss runter. Zudem fordern wir hier als Union die Schaffung von familienfreundlichen Freibeträgen“, erläutert Luczak, „der Bundesfinanzminister ist jetzt in der Pflicht, einen mit den Ländern abgestimmten Vorschlag zu machen. Darauf werden wir als Union weiter drängen.“

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