In der Nacht vom vergangenen Sonntag auf Montag ist es erneut zu einem Anschlag auf das Bürgerbüro von Jan-Marco Luczak, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter von Tempelhof-Schöneberg, gekommen. Scheiben wurden eingeschlagen, die Hauswand mit Teerfarbe und Parolen wie „Kapitalistenschwein“ und „Mieterfeind“ beschmiert. Für diese Eskalation macht Luczak auch die SPD, die LINKEN und die Grünen in Berlin sowie den Berliner Mieterverein mitverantwortlich. Sie hatten Luczak wiederholt als skrupellosen Immobilienlobbyist diffamiert und die Stimmung mit weiteren Äußerungen und Demonstrationsunterstützungen weiter aufgeheizt.

„Dieser erneute Anschlag auf mein Bürgerbüro erschüttert mich zutiefst“, sagt Luczak. „Die auf die Hauswand geschmierten Parolen sowie der Zeitpunkt des Anschlages stehen klar im Zusammenhang mit der Entscheidung zum Berliner Mietendeckel durch das Bundesverfassungsgericht am vergangenen Donnerstag“, fährt Luczak fort. Für diese Eskalation und die Gewalt sieht Luczak auch SPD, Grüne und die LINKEN in der politischen Mitverantwortung. „Sie haben mich immer wieder als skrupellosen "Immobilienlobbyist" diffamiert und mit diesen haltlosen Anschuldigungen den Boden für Gewalt bereitet“, erläutert Luczak. „Das gleiche gilt für den Berliner Mieterverein, wenn er zu Protestveranstaltungen gegen die Mietenpolitik vor meinem Bürgerbüro aufruft“, so Luczak. „Hier sind rote Linien überschritten, wenn ich wegen meiner politischen Haltung auf diese Art und Weise angegangen werde und versucht wird, mich mundtot zu machen. Das ist unverantwortlich und ein Tiefpunkt der politischen Kultur“, so Luczak sehr deutlich.

An den politischen Gegner und den Berliner Mieterverein hat Luczak eine klare Botschaft. „Es ist höchste Zeit, die Eskalation und die Spaltung unserer Gesellschaft nicht weiter zu befeuern. Ich erwarte eine klare Distanzierung von jeglicher Gewalt und eine Rückkehr zum politischen Diskurs in der Sache“, sagt Luczak. Ich lasse mich von diesem Anschlag nicht einschüchtern oder mundtot machen. Für diejenigen, die versuchen, ihre Meinung mit Gewalt durchzusetzen und unseren Rechtsstaat zu untergraben, ist in unserer Gesellschaft kein Platz“, fährt Luczak fort. "Ich kämpfe weiter für meine politischen Ziele, für den sozialen Ausgleich zwischen Mietern und Vermietern, für starke soziale Leitplanken im Mietrecht und eine freiheitliche Gesellschaftsordnung", bekräftigt Luczak.

Zu dem Anschlag auf das Bürgerbüro wurde in den Medien umfassend berichtet, unter anderem auch im Tagesspiegel.

Luczak hat sich zudem in einem Interview mit der Online-Ausgabe des Magazins Cicero zu dem Anschlag geäußert.

Einem bundesweiten Mietendeckel erteilte Luczak in seiner Rede im Deutschen Bundestag eine Absage. Er stehe zu starken sozialen Leitplanken im Mietrecht. Der Mietendeckel sei aber der falsche Weg, das haben dessen Auswirkungen in Berlin nur allzu schmerzhaft verdeutlicht.

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