In der vergangenen Ausgabe des Newsletters hatten wir Sie gebeten an der Umfrage zum Erhalt der historischen Gaslaternen im Lichtenrader Dichterviertel teilzunehmen. Mit einem eindeutigen Ergebnis: Eine überwältigende Mehrheit von fast 95 Prozent steht hinter dem Ziel des Lichtenrader Bundestagabgeordneten Jan-Marco Luczak, die Beleuchtung im Dichterviertel zu verbessern, aber das historische Ortsbild zu erhalten.

„Die große Zustimmung ist ein ganz starkes Zeichen und ein klares Bekenntnis für den Erhalt des historischen Charakters des Lichtenrader Dichterviertels. Für mich ist wichtig, dass die Menschen vor Ort einbezogen werden und nicht über die Köpfe hinweg entschieden wird“, sagt Luczak. „Jetzt gilt es, die als Provisorium angekündigten neuen Lichtmasten nicht zur Dauerlösung werden zu lassen“, so Luczak weiter.

Für Luczak ist das klare Votum der Anwohner Ansporn und Verpflichtung zugleich, sich auch weiter für den Erhalt der historischen Gaslaternen stark zu machen. „Das Ergebnis der Umfrage und die zahlreichen Kommentare zeigen, wie sehr dieses Thema die Bürger im Dichterviertel beschäftigt. Das darf die zuständige Verkehrssenatorin von den Grünen, Regine Günther, nicht ignorieren. Bürgerbeteiligung darf kein leeres Wort sein. Die Senatsverwaltung ist daher aufgefordert, bei der Sanierung der Straßenbeleuchtung das historische Erscheinungsbild Lichtenrades zu wahren“, bekräftigt Luczak. „In vielen Fällen können die alten Gaslaternen problemlos auf moderne LED-Technik umgerüstet werden. Wir werden daher ganz genau prüfen, ob die Zusagen zur Umrüstung eingehalten und das Provisorium nicht doch zur Dauerlösung wird. Dafür gibt uns das starke Votum der Bürger zusätzlichen Rückenwind“, so Luczak.

Dass Luczak der Erhalt des historischen Charakters des Dichterviertels am Herzen liegt, hat er bereits im Jahr 2016 deutlich gemacht. Seinerzeit hatte er sich für den Erhalt und die Sanierung des Kopfsteinpflasters stark gemacht. Viele hundert Bürger unterstützten ihn dabei. Durch diesen Druck auf die rot-grüne Zielgemeinschaft im Bezirk wurde das Kopfsteinpflaster an einigen Stellen bereits saniert und der besondere Charme des Viertels konserviert. Luczak bleibt aber am Thema dran, denn der Zustand der Straßen und Gehwege ist leider immer noch an vielen Stellen unbefriedigend.

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