Die Buckower Chausse sollte im Zuge von Bauarbeiten der Dresdner Bahn von Ende 2022 an für drei Jahre für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. Völlig überraschend vermeldete das Bezirksamt nun jedoch, dass wegen Wasserrohrarbeiten bereits Ende 2021 eine Sperrung erfolgt. Dadurch verlängert sich der Gesamtzeitraum der Sperrung auf insgesamt vier Jahre. Unternehmen und Anwohner vor Ort sind entsetzt.

Die Buckower Chaussee wird täglich von 30.000 Autos befahren. Ortsansässige Unternehmen sind auf die Straßeninfrastruktur in dem Bereich angewiesen. „Mich erstaunt, mit welcher Selbstverständlichkeit Senat und Bezirksamt die berechtigten Interessen der Betroffenen ignoriert. Sowohl die tausenden Autofahrer als auch die im Industriegebiet rund um die Motzener Straße ansässigen Unternehmer werden kurzerhand vor vollendete Tatsachen gestellt. Dabei ergeben sich durch die vorgezogene ungeplante Sperrung große Probleme beim Material- und Warentransport. Staus sind hier vorprogrammiert.“

Bei der Bezirksverwaltung beißen die Anwohner und Unternehmen auf Granit. Dort wird auf die Berliner Wasserbetriebe verwiesen. „Ich hätte mir von den zuständigen Behörden eine bessere Planung und offenere Kommunikation gewünscht. Man beschließt doch nicht über Nacht eine vierjährige Sperrung mit solch weitreichenden Auswirkungen“, so Luczak weiter.

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