Diskriminierung, Hass und Hetze sind nicht nur im Internet ein Problem. Immer öfter werden Lesben, Schwule, Transsexuelle und Transgender in Deutschland angegriffen, bedroht und beleidigt. Jan-Marco Luczak setzt sich seit langem für LGBTIQ-Rechte ein und fordert daher ein klares Signal, „kein Mensch darf aufgrund seiner sexuellen Identität ausgegrenzt, verfolgt oder diskriminiert werden“.

Luczak unterstützt daher die Aufnahme der sexuellen Identität in das Grundgesetz (GG). Bislang schützt Artik. 3 Abs. 3 GG vor Ungleichbehandlung aufgrund von Merkmalen wie Abstammung, Rasse, Behinderung, Sprache, Heimat und Herkunft, Glauben und religiöser oder politischer Anschauung. Nun soll die „sexuelle Identität“ eingefügt werden, um Lesben, Schwule, Transsexuelle und Transgender besser zu schützen. „Das Grundgesetz beinhaltet die für unsere Rechtsordnung prägenden Werte und Prinzipien und hat eine wichtige Leitbildfunktion. Daher ist genau hier die Aufnahme der sexuellen Identität wichtig und richtig“, so Luczak.

In der öffentlichen Anhörung zu dem Thema vor dem Rechtsausschuss des Bundestages am 12. Februar hatten sich alle Sachverständigen - auch die von der Union benannten - klar für eine entsprechende Änderung der Verfassung ausgesprochen. Damit haben sich die Aussichten für eine entsprechende Anpassung des Grundgesetzes weiter verbessert.

„Die Ergänzung des Grundgesetzes um den Schutz der sexuellen Identität wäre ein deutliches Bekenntnis zu einer offenen und freiheitlichen Gesellschaft, in der LGBTIQ selbstverständlich dazugehören und ein Recht darauf haben, angst- und diskriminierungsfrei zu leben“, äußerte sich Luczak nach der Anhörung zufrieden.

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