Auf massiven Druck der Union hat der Bundestag erst im März dieses Jahres das Gesetz zur Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern verabschiedet. Jan-Marco Luczak, rechtspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, setzt sich weiter für den besseren Schutz unserer Kinder ein. „Kindesmissbrauch ist eines der widerlichsten Verbrechen, das man sich vorstellen kann. Hier darf es kein Pardon geben. Deswegen haben wir als CDU/CSU durchgesetzt, dass künftig auch als „Pädophilenhandbücher“ bekannte Missbrauchsanleitungen unter Strafe gestellt und Betreiber von Internetplattformen stärker in die Verantwortung genommen werden, wenn auf ihren Plattformen Kinderpornografie getauscht oder gehandelt wird“, so Luczak deutlich.

Jeden Tag werden in Deutschland 43 Kinder sexuell missbraucht. Das sind 43 Kinder zu viel. „Wir wollen verhindern, dass es überhaupt zu sexuellem Missbrauch kommt“, sagt Jan-Marco Luczak. Er hat sich dafür eingesetzt, dass künftig auch so genannte Missbrauchsanleitungen unter Strafe gestellt werden. „Mit diesen widerlichen Pamphleten informieren sich Täter untereinander, wie sexueller Missbrauch von Kindern leichter angebahnt, durchgeführt und verschleiert werden kann“, erläutert Luczak. „Dass es hier Strafbarkeitslücken gibt, war für uns als Union nicht hinnehmbar. Den Besitz, das Veröffentlichen und Verbreiten solcher "Pädophilenhandbücher" haben wir daher jetzt unter Strafe gestellt und ersticken damit den Austausch unter den Tätern bereits im Keim“, so Luczak weiter.

Leider gibt es aber auch gerade im Netz immer wieder Internetplattformen, auf denen Täter weitgehend unbehelligt Kinderpornografie handeln oder tauschen. Damit soll jetzt Schluss sein. „Wir nehmen die Betreiber von Internetplattformen künftig stärker in die Verantwortung“, so Luczak, „denn sie haben eine "Gatekeeper"-Funktion. Wer sehenden Auges zulässt, dass auf der von ihm betriebenen Plattform Kinderpornografie getauscht oder gehandelt wird, muss mit harten Strafen rechnen." Luczak macht in diesem Zusammenhang noch einmal unmissverständlich klar, „wer sich an den Schwächsten in unserer Gesellschaft vergeht, verdient kein Pardon - egal ob als Haupttäter, Gehilfe oder Wegbereiter. Die Kultur der Straflosigkeit von Mitwissern wird nun endlich gebrochen. Täter müssen wissen, dass wir sie für ihre widerlichen Verbrechen mit allen Mitteln des Rechtsstaats verfolgen und zur Rechenschaft ziehen werden.“

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