Die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg hat die Umbenennung des Kaiser-Wilhelm-Platzes in Schöneberg in Richard-von-Weizsäcker-Platz beschlossen. Jan-Marco Luczak, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter von Tempelhof-Schöneberg, hatte die Initiative unterstützt. Für ihn ist die Umbenennung eine würdige Ehrung für den großen Staatsmann, Demokraten und Menschen Richard von Weizsäcker.

„Richard von Weizsäcker war ein herausragender Politiker. Er hat sich nicht nur als Regierender Bürgermeister von Berlin um die Stadt und ihre Menschen verdient gemacht, sondern als erster Bundespräsident des vereinten Deutschlands maßgeblich auch zur Einheit unseres Landes beigetragen. Mit seiner Würdigung des Endes des Zweiten Weltkriegs als Tag der Befreiung hat er ein klares Zeichen für Freiheit und Demokratie gesetzt und dafür international höchste Anerkennung erhalten“, erläutert Luczak seine Unterstützung für die Initiative. „Dass nun auch im Herzen meines Wahlkreises ein Platz nach ihm benannt wird und an Richard von Weizsäcker als großen Staatsmann, Demokraten und Menschen erinnern wird, empfinde ich als große Ehre“, freut sich Luczak über die Entscheidung zur Umbenennung des bisherigen Kaiser-Wilhelm-Platzes.

Nicht mitgetragen hatte die Initiative die SPD Tempelhof-Schöneberg, die den Platz lieber zu Ehren einer weiblichen Person umbenannt hätte. „So richtig es ist, Frauen auch im Stadtbild durch Benennung von Straßen und Plätzen sichtbarer zu machen, so wichtig wäre für die Ehrung ein überparteiliches Bündnis gewesen. Das hätte dem über alle Parteigrenzen hinweg hohem Ansehen von Richard von Weizsäcker entsprochen“, bedauert Luczak die Ablehnung der SPD.

Hierzu berichtete unter anderem auch die Berliner Morgenpost.

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